600 km, Fahrzeit 10 Stunden, Hätte ich am Anfang die Fähre nicht um 1 Minute verpasst, wären es 9 Stunden 30 gewesen. Gut nicht ganz 10 Stunden. Ich hab immer wieder mal kurze Stopps eingelegt entweder Stoffwechsel oder Tankpause.
Natürlich auch den ein oder anderen Foto. Stop!
Um die Leserschaft zu beruhigen, Mein Silberpfeil hat mich wohlbehalten über die E6 geschaukelt, ich bin in Mosjøen angekommen. Ich vervollständige den Eintrag so schnell wie möglich (versprochen), Aber die Fahrt steckt mir ein wenig in den Knochen…. Und morgen geht’s gleich noch mal 500 km weiter….
die letzte Nacht war ziemlich stürmisch, dennoch hab ich ziemlich gut geschlafen, war nur einmal kurz um 6:00 Uhr wach und habe mich gezwungen, weiter zu schlafen! Das soll schon was heißen…
ich starte gemütlich in den Tag, duschen, Zähneputzen, Frühstück, Zähneputzen!
eins vorne weg: heute wird nicht sehr viel passieren, lasst es euch gesagt sein…
heute gibt’s eine kleine Exkursion über Molde: Molde ist eine Fjordstadt in West-Norwegen, so groß, dass sie schon Mit zu den größten Städten Fjord-Norwegens, gehört! Die Kommune zählt über 30.000 Einwohner Und ist unter anderem bekannt für: Das internationale Moldejazz Festival – das älteste und dauerhaft, veranstaltete Jazzfestival der Welt.
nun ja, mit Jazz, habe ich bekanntlich nicht so viel am Hut aber deswegen bin ich auch nicht hier!
ich habe Molde in jüngster Vergangenheit erst so richtig wahrgenommen! Mulde ist für sein unfassbares Bergpanorama bekannt: 222 Gipfel an der Zahl, nehmen mir regelmäßig den Atem, wenn ich aus meinem Apartment Fenster blicke und Den Blick über den Fjord schweifen lasse!
ich kann mich zwar dran erinnern, dass ich schon mal die Atlantikstraße gefahren bin, aber nur wann?
es muss höchstwahrscheinlich 2016 gewesen oder war es doch 2014? Egal, jedenfalls Minimum zehn Jahre her!
eigentlich wollte ich einen Ruhetag einlegen, dennoch der Wetterbericht sagt für die nächsten Tage eine Schlechtwetterfront Voraus! Und auf dem norwegischen Wetterbericht: YR.no Ist bekanntlich Verlass.
ich lasse das Frühstück sausen, und Hänge mich um Auf die Straße Richtung westwärts!
Es ist 7:00 Uhr, Røros erwacht langsam aus dem Dornröschenschlaf
die Straßen Sind wie leer gefegt, ich mag diese Stimmung früh am Morgen, wenn niemand unterwegs ist und ich schier eins werde, mit der Straße und der Umgebung!
ich beginne gleich ohne vor Geplänkel: Heute erster Tag in Norwegen und gleich die Bestätigung, deswegen bin ich hier, Warum Werdet ihr fragen? Sieht selbst
ich starte mit einem gesunden Frühstück, nicht! Also Frühstück ja gesund nein! Aber immerhin ist es Low-Carb
Es ist noch dunkel, als ich mich auf die letzten 7 km mache, um überpünktlich am Checkin der Stenaline zu sein!
Ich dachte, ich wär die erste, allerdings vor mir wartet schon eine PKW Schlange, der Checkin Schalter hat noch nicht mal geöffnet. So früh bin ich diesmal!
Gute 20 Minuten später. Es kommt Bewegung in die Truppe, die ersten Fahrzeuge Rollen durch den Check-IN , der vor mir macht keine Anstalten, aufzuschließen, ich überlege, ob ich vorbeifahre nein, zu eng…
Der tanke ist voll, als ich im Morgengrauen starte, gestern habe ich noch einmal voll getankt zu einem phänomenalen Preis von 2,20 € pro Liter Benzin!
Immerhin gibt es bei der Tankstelle ums Eck gerade eine Aktion ab 30 l sechs Cent Rabatt je Liter, naja, bei 2,20 € macht es das Kraut auch nicht fett!
Ich hänge mich auf die A9, mit konstanter Reisegeschwindigkeit 130 KMH,
die A9 so gut wie Baustellen frei, ich komme phänomenal durch.
Zwei Stoffwechselpausen, eine Mittagspause und ein bisschen trödeln, Bringen mich pünktlich zum Check in 15:00 Uhr ins Hotel in Rostock.
Letzter Blick auf die Tankuhr, dank der Reisegeschwindigkeit habe ich noch 160 km Restreichweite auf der Uhr.. damit werde ich auf und von der Fähre rollen, morgen 7:30 Uhr in Rostock geht’s los endlich heim.
es ist still geworden, hier auf diesem Kanal, aber vergessen hab ich ihn natürlich nicht.
2026 vergeht wie in Windeseile, gefühlt kommt es mir so vor, als wär gerade gestern noch der 1. Januar gewesen und heute, neun Monate später steh ich endlich am Ziel.
Es war ein Abwechslungsreiches Jahr, im Mai war ich in Lettland, im Juli an der Nordsee…. Ich habe sozusagen ein kleines Päuschen von meinem zu Hause Norwegen eingelegt.
Dafür Ist die Freude jetzt doppelt so groß, dass sich mich bald wieder auf den Weg mache.
ich stecke in den letzten Vorbereitungen, letzte Woche Mittwoch hat mein Silberpfeil noch die Winterschlappen bekommen, Denn diesmal geht Sehr, sehr weit in den Norden, aber, Es wird noch nicht zu viel verraten, sonst wird’s sehr langweilig, Für die Leserschaft!