Logbucheintrag 2025,0830

Etappe: rüber übern Sognefjord

Mission: Ein Tag am Fjord

Ziel: Sogndal

Die kleine Stadt Sogndal Liegt Wie soll es anders sein am Sognefjord. Unweigerlich komme ich normalerweise hier durch, wenn Ich in das Ferienhaus nach Dragsvik Fahre. Aber das liegt heute nicht auf dem Plan.

Ich bleibe in dem kleinen Städtchen..

Um genau zu sein, handelt es sich nicht um ein Städtchen, sondern um eine Kommune.

Sogndal ist eine Kommune im norwegischen Fylke Vestland. Die Kommune hat 12.496 Einwohner.

Beliebter Ausgangspunkt ist natürlich auch das gleichnamige Fjell, Circa 2 Stunden entfernt.

Neben dem Fjell kann man auch zum Nigardsbeen fahren, Auch circa 2 Stunden entfernt.

(Anmerkung der Redaktion: sie hat anscheinend schon das norwegische Entfernung System angenommen, Welches die Entfernung in Stunden angibt und nicht mehr in Kilometern)

Obwohl ich kurz überlege, einen Abstecher zum Fjell Zu machen entscheide ich mich dagegen, denn dann sitze ich wieder nur im Auto.

Also Streife ich durch diesen kleinen Ort, der gar nicht so klein ist. (Circa 4000 Einwohner)

Immerhin gibt es sogar ein Einkaufszentrum, neben mehreren Supermärkten, Tankstellen und natürlich Hotels.

Heute ist Samstag und ich muss dran denken, dass morgen am Sonntag die Geschäfte zu haben also gleich noch ein paar Besorgungen machen, damit die Weiterreise morgen noch weiter westlich gesichert ist. Man könnte ja sonst vom Fleisch fallen.

jetzt gibt es ein paar Impressionen:

Ich bummle durch die Straßen, rauf und runter, Die Sonne scheint mir ins Gesicht, Merke, dass ich eigentlich viel zu warm angezogen bin.

Ich kann wieder mal nicht an einem Schlitten vorbeigehen, ohne ein Foto zu machen.

Das ist schon ein ganz besonderer Spleen, den die Norwegen da haben, Sehr viele Oldtimer…

aber woher kommt das eigentlich?

Nach dem Zweiten Weltkrieg importierte die schwedische Regierung viele Fahrzeuge aus den USA, um den Bedarf zu decken, was zu einer großen Anzahl amerikanischer Oldtimer in der Region führte. 

FUNFACT:

 Import ganzer Autos nach Norwegen war sehr teuer. Daher wurde Autos aus dem Ausland, insbesondere aus Schweden, auf einem Schrottplatz in der Nähe der Grenze demontiert. Die Einzelteile wurden dann günstig nach Norwegen gebracht und dort wieder zusammengebaut, was die Herstellung von Fahrzeugen aus den 1950er bis 1970er Jahren ermöglichte. 

nachmittags bin ich wieder meinem Apartment zurück. Lass mir die Sonne auf den Pelz scheinen und probiere mal wieder was Neues:

Datteln mit Cola Flavor… Dazu kann ich nur sagen, gar nicht mal so gut.

Ich feile noch an meiner Route für morgen… Am Ende werde ich dann doch wieder spontan entscheiden, wie immer vom Wetter abhängig. Fakt ist morgen geht’s noch ein Stückchen, weil er weiter westwärts Richtung Bergen.

Gegen Zielsetzungen ist nichts einzuwenden, sofern man sich dadurch nicht von interessanten Umwegen abhalten lässt.

 Mark Twain